Tipps für sicheres Surfen mit Kindern

September 20, 2020

Das Surfen im Internet macht Spaß, ist spannend und sowohl für Kinder als auch für Erwachsene nützlich. Allerdings ist dein Nachwuchs im Netz noch mit wenig Erfahrung unterwegs und kann die Gefahren nicht gut einschätzen. Für Kinder ist es auch leicht, Zeitgefühl zu verlieren, daher müssen sie genau wissen, wie viel Zeit sie online verbringen können und wann sie aufhören sollen. Als Eltern musst du deinem Kind den Umgang und den eigenen Schutz im Internet vermitteln. Genau für dich haben wir unsere besten Tipps für sicheres Surfen mit Kindern zusammengefasst.

1. Regeln vereinbaren

Lege Regeln gemeinsam mit deinen Kindern fest. Verzichte auf Drohungen und Verbote. Verstehen und vertrauen ist besser als verbieten! Erkläre lieber, weshalb du dich sorgst und warum du den sicheren Umgang mit Internet trainierst. Wenn Kinder das Problem verstehen und sich in Entscheidungen involviert fühlen, führt es normalerweise zu besseren Ergebnissen. Gute Tools dafür findest du z.B. bei www.surfen-ohne-risiko.net/netzregeln


2. Surfzeiten festlegen

Dies sollte auch gemeinsam entschieden werden. Auf diese Weise scheint es aus Sicht der Kinder eine faire Entscheidung zu sein. Als Orientierung bei der Bildschirmzeit gilt ein Limit der Medienzeit von zehn Minuten pro Lebensjahr am Tag oder einer Stunde pro Lebensjahr in der Woche. 


3. Gemeinsam entdecken

Deine Kinder lieben YouTube und verbringen viel Zeit damit? Setze dich neben sie hin und schaue die Videos mit den Kindern zusammen. Dadurch wird eine neue Art von Beziehung aufgebaut. Bis um den zwölften Geburtstag herum, sollten die Eltern immer in der Nähe sein, wenn die Kinder surfen. Downloads und Anmeldungen sollten ausschließlich von den Eltern vorgenommen werden.

Zeige Interesse dafür was deine Kinder im Netz erleben


4. Jugendschutzeinstellungen anpassen 

Nutze Kinderschutzprogramme für den Computer (z. B. JusProg) und richte Kindersuchmaschinen ein, die nur begrenzte und kindgerechte Inhalte auflisten (z. B. Blinde Kuh, fragFINN). Nutze auch die verfügbaren Einstellungen, um unangemessenen Inhalt auf Google und YouTube zu blockieren. Im App Store kannst du auch die Kauffunktion nicht zulassen. Auch mobile Geräte bieten Möglichkeiten, den Internetzugriff einzuschränken.

5. Als Vorbild dienen

Können deine Kinder am Abend nur eine Stunde lang im Internet surfen? Tue das Gleiche. So erhöhst du deine Glaubwürdigkeit und kannst die Zeit nutzen, um etwas gemeinsam zu unternehmen.


6. Für Risiken in sozialen Netzwerken sensibilisieren

Sind deine Kinder etwas älter und in verschiedenen sozialen Netzwerken aktiv? Spreche mit deinen Kindern darüber, wie sie sich in diesen sozialen Netzwerken verhalten sollen, vor allem in ungewohnten Situationen. Zum Beispiel, wenn ein Fremder eine Freundschaftsanfrage schickt oder wenn sie negative Kommentare unter ihren Fotos sehen. Ein Profil sollte gemeinsam mit Eltern eingerichtet werden, damit sensible Daten nicht unbedacht weitergegeben werden. Ein Benutzername sowie ein sicheres Passwort sollten keinen Bezug zu persönlichen Daten enthalten. So können sie vermeiden, dass die Daten zu Werbezwecken verwendet oder von Fremden genutzt werden, um Kontakt zu den Kindern aufzunehmen.


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