7 Tipps für mehr Produktivität im Home Office

March 19, 2021

Alternative Arbeitsmodelle wie Home Office oder Remote Work gewinnen immer mehr an Bedeutung. Dabei ist man versucht, direkt an mehr Freizeit und mehr Selbstständigkeit zu denken. Aktuellen Umfragen und Studien zufolge, kann die Produktivität im Home Office sogar deutlich höher ausfallen als im Büro. Dennoch benötigt man zu Hause mehr Selbstmotivation und ein besseres Zeitmanagement.

💡 Gut zu Wissen: Unter “Home Office” verstehen die meisten von uns das Arbeiten innerhalb der eigenen vier Wände. Von Remote Work ist immer dann die Rede, wenn berufliche Tätigkeiten prinzipiell außerhalb der Büros erledigt werden – beispielsweise im Café, im Park oder im Urlaub.

Wenn du auch zu Hause oder remote produktiv sein willst, dann gilt es dabei einiges zu beachten. In diesem Beitrag geben wir dir 7 wertvolle Tipps an die Hand, die deine Home Office Produktivität maximieren werden.

home office tipps - infografik techbuddy

1. Sorge für eine ruhige, entspannte und ergonomische Arbeitsumgebung

Was banal klingt, wird von vielen Menschen häufig unterschätzt. Um zu Hause produktiv Aufgaben erledigen zu können, ist es wichtig, für eine ruhige Arbeitsumgebung zu sorgen. Jede unnötige Unterbrechung kann deinen “Flow” empfindlich stören.

Richte dir nach Möglichkeit ein kleines Büro ein, organisiere deine Arbeitsutensilien und gib Familienmitgliedern oder Mitbewohnern deine Arbeitszeiten bekannt, zu denen du nicht gestört werden möchtest. Dazu kannst du auch kleine Gadgets wie den MuteMe-Button oder den Joan Home Office-Kalender einsetzen. 

Vergiss auch nicht, deinen Arbeitsplatz möglichst ergonomisch zu gestalten. Für maximalen Komfort solltest du auf einen eigenen Bürostuhl, einen Tisch mit genügend Platz und einen ausreichend großen Bildschirm mit externer Tastatur und Maus (falls du von einem Laptop aus arbeitest) setzen. Eine gute Alternative dazu könnte auch ein Standing Desk sein, denn ein Zuviel an Sitzen kann schädlich für deine Gesundheit sein.

2. Halte dich an Routinen

Unabhängig davon, ob dein Arbeitsplatz zu Hause oder in einem Büro ist, solltest du dich auch im Home Office an deine täglichen Routinen festhalten. Pünktliches Aufstehen, eine heiße oder kalte Dusche und ein ausgewogenes Frühstück sind dabei der perfekte Start in den Arbeitstag. Kleide dich deinem Job angemessen und verzichte auf Schlabberlook und Jogginghosen. So bist du bestens gerüstet, sollte spontan ein Video Call einberufen werden.

3. Halte dich an feste Arbeitszeiten und mache Pausen

Auch wenn Menschen die von zu Hause aus arbeiten oft unterstellt wird, weniger zu leisten als in einem Büro, ist oft genau das Gegenteil der Fall. Achte deshalb darauf, vorher definierte Pausen einzulegen und regelmäßig etwas Bewegung zu machen.

Ideal sind Arbeitsblöcke zwischen 40 und 50 Minuten mit anschließenden Pausen zwischen 5 und 10 Minuten (dieser Rhythmus wird auch als Pomodoro-Technik bezeichnet). Dein Arbeitstag sollte zu festgelegten Zeiten beginnen und enden. Das hilft auch dabei, Berufliches und Privates besser voneinander zu trennen.

Für ein besseres Zeitmanagement empfehlen wir dir, deine Zeit zu tracken. Damit behältst du den Überblick, wofür du wieviel Zeit aufbringst. Es gibt auch eine Vielzahl an kostenloser Software wie Toggl und kleine Gadgets wie den TimeFlip2, die dir das Aufzeichnen deiner Zeit erleichtern.

home office arbeitszeit
Damit du im Home Office fokussiert arbeiten kannst, solltest du dich an feste Arbeitszeiten und Pausen halten.

4. Lass dich nicht ablenken

Deine Produktivität im Home Office (aber auch im Büro) wird merklich steigen, wenn du jede Form der Ablenkung von Anfang an vermeidest. Insbesondere das private Smartphone kann zum wahren Effizienzkiller werden. Wenn du ständig Twitter, Facebook, WhatsApp und Co. auf neue Nachrichten überprüfst, wirst du am Ende des Tages weniger erledigt haben, als du dir ursprünglich vorgenommen hast. Schalte dein Smartphone in den Arbeitsphasen am besten auf lautlos. Auch ein im Hintergrund laufender Fernseher wirkt sich negativ auf deine Arbeitsleistung aus. Musik ist erlaubt, solange sie eine inspirierende oder motivierende Wirkung auf dich hat. Versuche auch Haushalt und Arbeit bestmöglich zu trennen und so beispielsweise den Geschirrspüler wirklich erst nach Arbeitsende einzuräumen.

5. Verlässliches Breitband- oder Glasfaser-Internet

Eine stabile Internetverbindung mit hoher Datenrate ist das digitale Bindeglied zwischen dir und deinem Arbeitgeber. Wenn du große Datenmengen transferieren und häufig an Videokonferenzen oder virtuellen Meetings teilnehmen musst, dann sind ein schneller Internetanschluss und ein leistungsstarker Router unumgänglich.

Eine kabelgebundene LAN-Verbindung ist dabei weniger störungsanfällig und dem WLAN grundsätzlich vorzuziehen. Um remote produktiv arbeiten zu können, wirst du gelegentlich auf mobiles Internet zurückgreifen müssen. Dein Handy kann dabei als mobiler Access-Point fungieren. Behalte aber stets dein Datenvolumen im Auge, solltest du keinen Tarif mit Flatrate besitzen.

6. Standort des Routers und optimiertes WLAN

Wenn Du auf WLAN angewiesen bist, weil in unmittelbarer Nähe deines Arbeitsplatzes keine Buchse für den Router vorhanden ist, dann gibt es ein paar einfache Tricks, um dein kabelloses Internet zu optimieren.

Versuche in deiner Wohnung bzw. in deinem Haus für den Router einen möglichst zentralen Standort auszuwählen. So kannst du die Signalstärke deines WLANs besser auf die einzelnen Räume verteilen. Der Keller ist der denkbar schlechteste Ort. Dicke Wände, Mauern und Decken schwächen das Signal deutlich ab.

Die stabilste WLAN-Verbindung erreichst du im Home Office natürlich dann, wenn der Router direkt in deinem Büro bzw. in deinem Arbeitszimmer platziert wird. Je weniger Hindernisse sich zwischen dem Router und den Empfangsgeräten befinden, desto besser.

7. Nutze Repeater oder ein Mesh-Netzwerk

Sollte die Signalstärke deines WLANs trotzdem zu schwach sein, kannst du mit Hilfe eines sogenannten „Repeaters“ die Reichweite deines Routers deutlich erhöhen. Der Signalverstärker kann praktisch an jeder freien Steckdose angebracht und problemlos mit deinem WLAN verbunden werden. Optimale Ergebnisse erreichst du, wenn der Repeater sich in etwa auf halber Strecke zwischen Router und Endgerät befindet. Noch besser als Repeater sind Mesh-Netzwerke. Damit kannst du ein starkes und flächendeckendes WLAN-Netzwerk im ganzen Haus aufbauen.

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